Schaubergwerk "Herkules-Frisch-Glück" Waschleithe |
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Im Oswaldbachtal bei Waschleithe kann der Bergbau
auf ein rund 750-jährige Geschichte zurückblicken. Gefördert
wurden verschiedene Eisenerze, Kupferkies, Schwefelkies und Arsenkies sowie
Zinkblende , Bleiglanz und Silber. Zwischen 1830 und 1921 wurde Marmor abgebaut.
Die erste Erwähnung der Grube "Frisch Glück" stammt
aus einem Grubenbericht des Bergamts Annaberg aus dem Jahre 1705. Der erste
Aktenvermerk zur Grube "Herkules" stammt dagegen erst aus dem
Jahre 1793. 1855 erfolgte dieZusammenlegung der beiden Gruben unter dem
Namen "Herkules-Frisch-Glück". Im Jahre 1921 wurde nach 216
Jahren der aktive Bergbau eingestellt. Seit 1922 wird "Herkules-Frisch-Glück"
als Schaubergwerk genutzt. Es ist heute das älteste Schaubergwerk Sachsens.
In den Jahren 1965/66 wurde durch Lehrlinge der SDAG WISMUT der Frischglücker
Tagesschacht rekonstruiert. Zu den Besonderheiten des Schaubergwerks "Herkules-Frisch-Glück" zählen der kleine und der grosse Marmorsaal und ein unterirdischer See. Zur Weihnachtszeit finden in "Herkules-Frisch-Glück" Mettenschichten statt. Außerdem gibt es das ganze Jahr über musikalische Veranstaltungen unter Tage. |
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| Anschrift: | Schaubergwerk "Herkules-Frisch-Glück" Am Fürstenberg 6 08340 Beierfeld /OT Waschleithe Telefon/Fax (0 37 74) 2 42 52 Leiter Herr Martin Riedel |
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| Internet: | www.schaubergwerk-Waschleithe.de | ||||
| Führungen: | Di.-So. | 13.00 - 16.00 Uhr (stündlich und nach Vereinbarung) | |||
| Mo | Ruhetag | ||||
| Dauer der Führungen: | etwa 1 Stunde | ||||
| Hinweise: | Der Einstieg erfolgt über 250 Stufen. Es wird festes Schuhwerk und warme Kleidung empfohlen.Bei grösseren Gruppen ist eine vorherige Anmeldung erwünscht. | ||||
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